Übersetzen Sie diffuse Wünsche in präzise Fragen wie: Welche Entscheidung wird schneller oder besser, wenn ein Modell unterstützt? Wie messen wir das in Euro, Minuten oder Fehlerquoten? Verankern Sie die Kennzahlen im Alltag, nicht nur in Folien, und vereinbaren Sie eine Baseline, damit Fortschritt transparent wird.
Kartieren Sie, wer durch die Lösung entlastet, geprüft oder überwacht wird, und welche Schritte sich dadurch verändern. Sammeln Sie reale Datenausschnitte, Edge-Cases und Nutzerstorys. Laden Sie skeptische Stimmen ein, Risiken früh zu benennen, damit spätere Überraschungen ausbleiben und Vertrauen entstehen kann.
Formulieren Sie überprüfbare Hypothesen, zum Beispiel: „Wenn wir Rückfragen automatisch klassifizieren, sinkt die Bearbeitungszeit um 20 Prozent.“ Legen Sie Messdauer, Stichprobengröße und Abbruchkriterien fest. So werden Experimente fair, Entscheidungen nachvollziehbar und Lerngewinne unabhängig vom Ergebnis gesichert.
Klären Sie, wer Freigaben erteilt, wer Risiken bewertet und wer im Notfall entscheidet. Beschreiben Sie Mindestanforderungen für Daten, Modelle, Tests und Erklärbarkeit. Stellen Sie Vorlagen bereit, vereinfachen Sie Wege und veröffentlichen Sie Standards, damit alle Teams effektiv und konsistent handeln.
Tracken Sie Drift, Fehlerraten, Nutzerakzeptanz und Kosten in Dashboards. Richten Sie Alarme, Playbooks und Rollbacks ein. Sammeln Sie regelmäßig qualitative Rückmeldungen aus Betrieb und Service. Kombiniert ergeben sie ein Frühwarnsystem, das Stabilität bewahrt und Verbesserungspotenziale zielgerichtet sichtbar macht.
Bewerten Sie Abhängigkeiten von APIs, Modellen und Lizenzen. Prüfen Sie Exportkontrollen, Service-Level und Ausfallszenarien. Planen Sie Alternativen, testen Sie Migrationen und dokumentieren Sie Eigentumsfragen zu Daten und Ergebnissen. So bleibt Handlungsfähigkeit erhalten, auch wenn sich Marktbedingungen überraschend verändern.
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